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Nach oben Michael Langemann S2 Meine Geschichte

Diese Bilder hat uns Michael Langemann 

zur Verfügung gestellt!

 

   als Ing.Assi in HH angemustert, hatte gerade meinen Land-Ing. absolviert und bin erstmals

   mit der Hamburg am 25.07.72 von Hamburg aus zur See gefahren und bin bis zur

   Werfliegezeit in Hamburg Mitte Dezember 1972, u.a. mit R. Eberling, dabei gewesen.

Die Geschichte:
Ich hatte in Osnabrück an der FH Maschinenbau studiert und wollte zusammen mit einem Kollegen, Bollert aus Bremen, noch etwas anderes machen, als in den Arbeitsprozess einzutauchen.
Der Kollege Bollert war mit dem Zahlmeister der Hanseatic befreundet und er meinte, dass er über diesen Freund einen "Ferienjob" auf eines der Schiffe der DAL organisieren könnte.
Leider konnten wir die Zeit nicht gemeinsam genießen, da Bollert zur Hanseatic eingeteilt wurde.
Leider ist er schon vor ca. 20 Jahren bei einem Autounfall in CZ verstorben.

Gesagt, getan.
Ein Teil der Bewerbungsstory in beigefügten Dokumenten.
Ich hatte mir während des Studiums einen schönen Bart und lange Haare wachsen lassen, musste zum Anheuern alles radikal geschnitten werden.

Mein Zimmerkollege war dann für die ganze Zeit Peter Grabowski aus Cuxhaven, mit dem ich dann auch fast alle Ausflüge zusammen unternommen habe.

Während des letzten Drittels unseres Nordamerikatörns las ich dann, dass die nächsten Reisen in die damalige UdSSR, das Schwarze Meer und Westafrika führen sollten.
Unter der damaligen Annahme, dass man nie wieder in die UdSSR kommen könnte, verlängerte ich über die geplanten 6 Wochen hinaus und musterte erst zum 15.12.1972 wieder ab.

Also, Geschichten....
Als Ingenieur und Segler seit jugendlichen Zeiten, fand ich es schon bemerkenswert, welche Seemännischen Fehler unsere Schiffsführung bei den Fahrten in Kanada machte.
(Lohmeyer ist meines Erachtens erst wieder in Genua an Bord gekommen)

Quebec:
Die Schiffsführung ließ das Schiff zum Anlegen im St. Lorenz Strom drehen und den Bug in das ablaufende Wasser legen.
Am Bug konnten die Festmacher die Leinen anbringen, aber am Heck war jetzt ein Keil und die starke Strömung drückte das Schiff weg von der Kaimauer. Die Schlepper konnten das Schiff nicht gegen die Kaimauer drücken, so stark war die Strömung!!
Man warf eine Wurfleine rüber und wollte die Leine mit einem Auto ranziehen. Wurfleine abgerissen, Leine im Propeller!!
Taucher musste her und die Leinen wieder aus dem Propeller schneiden.
Damit die Taucher arbeiten konnten, musste die sich immer drehende Welle ausgekuppelt werden und wir mussten die Welle mit einer Handratsche drehen!!!
Mistarbeit in der Bilge!

Ich glaube Charlottetown in Nordkanada:
Die Schiffsführung ließ am Schiff auf der Reede den Anker fallen, beachtete dabei aber nicht die starke Tide, die in Nordkanada vorherrscht. Alle Streifenträger auf der Brücke standen auf einer Bordseite und beachteten nicht, dass sich das Schiff während des Vorganges drehte, es überführ eine Boje und deren Ankerkette war in der Schraube.
Dann für uns same procedure!!

Ja, die Ausflüge auf der Krim waren ja sagenhaft zu dieser Zeit!!
Wir konnten uns ja frei bewegen in Odessa und Jalta, Peter und ich haben das ausführlich ausgenutzt.
Meine anschließende berufliche Laufbahn habe ich teilweise bei bekannten amerikanischen Maschinenbaufirmen erlebt.
Oft habe ich amerikanischen Kollegen davon berichtet, dass für uns ein Landgang in der UdSSR viel einfacher war, als in den USA (bei Rückkehr aus Europa)!
Habe darüber viel Streit gehabt.

Ja, liebe Köche!
Ihr hattet schon Mitschuld, dass ich arg zugenommen habe auf meiner Reise!
Erst mal, die ohnehin schon reichhaltige Kost.
Und dann musste die Maschine ja auch noch die Kühlräume warten:
Rein mit einer leeren Werkzeugkiste und raus mit Butter und etlichen Steaks.
Hat einer von Euch schon mal ein Steak auf der Pfanne auf einer Heissdampfleitung, Asbestisolation abgenommen, gebraten????

Übrigens Asbest. Nur dort habe ich Asbest gesehen, hätte man aber leicht entfernen können.

Nun Afrika...
Der Highlight war im Sportzentrum von Dakar.
Wir waren mit mehreren Leuten rausgefahren, hatten ein schönes Schwimmstadion, die Seeküste war felsig.
Da tauchte eine hübsche junge, weiße Frau auf dem 5m Sprungturm auf.
Peter Grabowski sagte nur: ist ja "Tischlers Tochter"
( Was bei uns in Norddeutschland heisst, sie ist vorne und hinten glatt gehobelt, also keinen oder kaum Busen und wenig Hintern)
Sie sagte dann noch von oben im schweizerdeutsch: Ich verstehe Euch schon gut und sprang!!

Peter, siehe Bild 032 wurde feuerrot, aber wir haben uns dann mit dem Mädel noch gut unterhalten.
War Kindermädchen bei Diplomaten.

Auf der Rückfahrt nach Hamburg haben wir dann ja die Gorch Fock im Ärmelkanal getroffen, Lohmeyer war da ja vorher auch als Kapitän gefahren, war ein sehr imposantes Erlebnis. 

 

* Peter Lohmeyer: Ende 1965 hatte er das Kommando der "Gorch Fock" bis Anfang Januar 1969
Anmerkung v. Webmaster (siehe auch
Biographie Peter Lohmeyer)

In Cuxhaven kamen dann schon die Werftleute an Bord und Rolf Ebeling und ich hatten dann für 2 Wochen die Bauaufsicht im Maschinenraum.
Daher kann ich über anderen Asbesteinsatz auf dem Schiff nichts sagen.

Habe dann nochmals ein 6 semestriges BWL Aufbaustudium in Darmstadt gemacht. Dadurch für die nächsten 31 Jahre da hängen geblieben.
Seit 2004 wohne ich mit meiner bayrischen Frau am Lago d'Orta, dem kleinen Bruder des Lago Maggiore. Hier haben wir einen wundervollen See, tolle Berge, auch zum Skifahren und in Genua sind wir in 2 h.

Nun das Offizielle:
Hiermit erteile ich Euch die Genehmigung Bilder und Geschichten zu veröffentlichen, Copyright immer bei M. Langemann!!
Wenn ein Clubmitglied mal am Lago Maggiore Urlaub machen will, so soll er sich gerne melden, ich stehe gerne als Guide zur Verfügung!!

Gerne höre ich wieder von Euch 

Michael Langemann 

 

copyrights 2010 © by Michael Langemann

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aktualisiert am: 30.07.15

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